Mandatsträger der CDU

Das Grundgesetz gewährt den Gemeinden das Recht, die örtlichen Angelegenheiten selbstverantwortlich und mit politischem Gestaltungsspielraum zu erledigen (kommunale Selbstverwaltung). Da hierbei unterschiedliche Wert- und Zielvorstellungen einfließen, besteht ein enger Zusammenhang von Kommunal- und Parteipolitik. Allerdings gibt es in den Kommunen auch auf den Ort beschränkte politische Gruppierungen („Rathausparteien“).

Wesentliche Rahmenbedingungen für die Kommunalpolitik werden durch die Kommunalverfassungen der Länder gesetzt, d. h. durch die Gemeinde-/Kreisordnungen und das Kommunalwahlrecht. So waren bis vor kurzem in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die (Ober-)Bürgermeister nur ehrenamtliche Repräsentanten ihrer Stadt, nicht aber Leiter der jeweiligen Stadtverwaltung. Inzwischen gibt es hauptamtliche (Ober-)Bürgermeister in allen Ländern; sie werden unmittelbar von der Bevölkerung gewählt. In den Gemeinden und Kreisen muss das Volk eine gewählte Vertretung haben. Über die Wahlen, für die sie Vertreter aufstellen, wirken die Parteien an der politischen Willensbildung in den Kommunen mit. Ihr politisches Steuerungszentrum sind die Rats- bzw. Kreistagsfraktionen.

Die Kommunalpolitiker der CDU und CSU haben sich in der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) zusammengeschlossen (Gründer: Wilhelm Bitter; langjähriger Vorsitzender war Horst Waffenschmidt). Über das Institut für Kommunalwissenschaften hat die Konrad-Adenauer-Stiftung wertvolle Aufbauhilfe für die Kommunen in den neuen Ländern vermittelt.

Kommunalpolitik wird nicht zuletzt wegen des Selbstverwaltungsgedankens und der Bürgerbeteiligung häufig als Schule der Demokratie gewürdigt.

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