„Ich will Projekte umsetzen, anstatt nur jahrelang darüber zu diskutieren“, sagte Dr. Roland Zieseniß in seiner Vorstellungsrede am Freitagabend im Zechensaal. Etwa 70 Mitglieder der CDU Barsinghausen waren der Einladung des Stadtverbandes gefolgt, um ihr Votum für den Bürgermeisterkandidaten der Christdemokraten abzugeben.

Als politischer Vollprofi und studierter Wirtschaftsexperte mit einer gehörigen Portion Heimatverbundenheit präsentierte sich der 39-jährige Professor für Betriebswissenschaften im Verlauf der Aufstellungsversammlung. „Die Stadt und die CDU Barsinghausen sind meine Heimat und ich bin hier tief verwurzelt“, so Zieseniß. Seit seinem 16. Lebensjahr engagiere er sich politisch, arbeite seit 2006 im Rat der Stadt und seit vier Jahren als Mitglied der Regionsversammlung. Auch wenn er neben seinem Hauptwohnsitz in Nordgoltern noch einen weiteren Wohnsitz in Wunstorf habe, bleibe Barsinghausen immer sein Zuhause. „Ich verstehe die Menschen und kenne ihre Probleme“. Diese aktiv anzugehen und Lösungen umzusetzen – das sei der Ansporn für seine Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Barsinghausen .

Zieseniß versprach den Christdemokraten, als Bürgermeister Lösungen für die Probleme der Stadt zu präsentieren. Thematisch sehe er in Barsinghausen noch viele Ansatzpunkte, die verbessert werden müssten. Als Beispiele nannte Zieseniß die Wohnbau- und Infrastrukturentwicklung, die Förderung von Ehrenamt, Sport und Kultur, aber auch das Thema Sicherheit und Ordnung.

„Ein aus meiner Sicht akutes Problem ist der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen. Im letzten Sozialausschuss wurde deutlich, dass zum dritten Mal hintereinander Kindergartenplätze in erheblichem Umfang fehlen werden“. Für eine familienfreundliche Stadt sei es dringend erforderlich, ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen. „Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist das unabdingbar“, sagte Zieseniß, der verheiratet ist und zwei Töchter im Alter von zwei und fünf Jahren hat.

Er werde künftig dafür Sorge tragen, dass der Planungsprozess dem Bedarf angepasst wird. „Seit der Abschaffung der Kindergartengebühren nutzen Eltern einfach mehr die Betreuungszeiten“. Dieses müsse in der Planung ebenso Berücksichtigung finden wie die Flexibilisierung der Einschulung. Beim Bau von Kindergärten habe die Stadt zudem die Möglichkeit, die Gebäude später mit wenigen Mitteln in Wohngebäude umzuwandeln. Auf Antrag der CDU-Fraktion müsse sich jetzt der Rat am 13. Juli in einer aktuellen Stunde mit diesem Thema befassen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist laut Roland Zieseniß die Stärkung der örtlichen Wirtschaft – gerade in diesen schwierigen Zeiten. „Wir werden unsere Bemühungen, die Wirtschaft zu unterstützen, verstärken müssen, denn die aktuelle Situation wird auch erheblichen Einfluss auf unsere Finanzen haben. Für unsere Stadt ist deshalb die Bürgermeisterwahl im November eine entscheidende Wahl“, so der 39-Jährige. Es sei wichtig, dass Barsinghausen einen kompetenten und erfahrenen Bürgermeister als Verwaltungsleiter habe.

Stadtverbandsvorsitzender Michael Kowalski forderte die Barsinghäuser Christdemokraten auf, Roland Zieseniß zu unterstützen. “Als klar war, dass Marc Lahmann für eine erneute Kandidatur nicht zur Verfügung steht, war zunächst guter Rat teuer”, so Kowalski. Doch der Vorstand des Stadtverbandes habe seine Hausaufgaben gemacht und unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien in allen Ortsteilen mit Roland Zieseniß den idealen Kandidaten gefunden.

Mit einer überzeugenden Mehrheit schickte die CDU Barsinghausen Zieseniß ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters. Von insgesamt 64 Wahlberechtigten stimmten 62 für den Kandidaten. Der 39-Jährige bedankte sich für das deutliche Votum und das Vertrauen und appellierte an die Mitglieder, ihn im Wahlkampf aktiv zu unterstützen. Diesen wolle er im Sinne des Umweltschutzes nachhaltig gestalten und auf sogenannte Laternenplakate verzichten. Für seinen Wahlkampf werde er ausschließlich Bauzaunplakate verwenden, deren Planen weiterverwendet werden können.

Außerdem wird es laut Zieseniß keine Geschenke in Form von Kugelschreibern oder Luftballons geben. „Stattdessen werde ich an gemeinnützige Organisationen eine Spende übergeben“.

Auch wenn es die traditionellen Flyer nach wie vor geben werde, hätten die sozialen Medien einen wesentlichen Anteil am Wahlkampfgeschehen. Der wichtigste Eckpfeiler sei allerdings der persönliche Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern. Hier habe er bereits viel Zuspruch erfahren.

Mit der Präsentation des Wahlkampfslogans “Z wie Zieseniß” stimmte Michael Kowalski die Christdemokraten auf den gemeinsamen Wahlkampf ein und betonte: Ich weiß, dass das Z nicht nur für Zukunft in Barsinghausen oder Zuhause, sondern auch für Z wie Zieseniß steht.

 

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Ich werde mich mit dem neuem Stadtverbandsvorstand für unsere Deisterstadt und die 18 Ortsteile stark machen.

Ich wünsche mir einen regen Austausch an Ideen und Anregungen mit Ihnen und
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Michael Kowalski

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