Der Bürgermeister

Der oder die Bürgermeister/in wird alle fünf bis neun Jahre (je nach Bundesland) von den Einwohnerinnen und Einwohnern der Kommune direkt gewählt. Wählen lassen kann sich jede/r, der oder die auch wahlberechtigt ist. In vielen Bundesländern ist ein Mindest- oder Höchstalter festgelegt, meist bei 21 bzw. 65 Jahren. Kandidatinnen und Kandidaten für das Bürgermeisteramt müssen keiner Partei angehören, dürfen dies aber natürlich. In größeren Städten wird der Bürgermeister als „Oberbürgermeister” bezeichnet. Ihm sind „Beigeordnete“ (auch „Dezernenten”) unterstellt, die für bestimmte Aufgabenbereiche zuständig sind. In kleineren Gemeinden (zumeist bis 2.000 Einwohner) arbeitet ein/e Bürgermeister/in ehrenamtlich und erhält eine Aufwandsentschädigung für die Tätigkeit. In den größeren Städten arbeiten die Bürgermei ster/innen hauptamtlich. Sie sind Verwaltungsbeamte auf Zeit – sogenannte Wahlbeamte, denn natürlich können sie wieder abgewählt werden. Der oder die Bürgermeister/ in ist Chef/in der Verwaltung und auch Vorsitzende/r des Gemeinderates und der Ausschüsse. Die Aufgabenpalette des Amtes ist vielfältig: Das Rathauspersonal führen, Gemeinderatsentscheidungen vorbereiten und umsetzen, die Gemeinde nach außen repräsentieren, mit anderen Politikern Kontakt halten und die Interessen der Kommune auf Landesebene vertreten gehört ebenso dazu wie die Aufsichtsräte kommunaler Unternehmen zu leiten. Alles in allem also kein Job für faule Leute. Der oder die Bürgermeister/in ist die Schnittstelle für die Bürgerinnen und Bürger, den Gemeinderat, die Verwaltung, die lokale Gesellschaft und die Medien.

 

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